Ausbildungsinhalte GTH Schweiz

Diplom zum/zur SeminarleiterIn Autogenes Training Unterstufe (GTH)

GESAMTDAUER DER AUSBILDUNG (1 Stunde = 60 Minuten): 193 Stunden exkl. Diplomarbeit und Prüfungszeit. Nach Abschluss der Ausbildung besteht eine Weiterbildungspflicht von mindestens 16 Stunden pro Kalenderjahr.
Theorie: 175 Stunden
Praxis: 18 Stunden praktisches Üben in geleiteten Arbeitsgruppen
Prüfung: Schriftliche Prüfungsarbeit (ca. 20 bis 30 Seiten), Mündliche Prüfung, Dauer ca. 3 Stunden. Die erste Hälfte Theorie, die zweite Hälfte Vorzeigen der Übungen und des Leitens von Gruppen.
Seminare, die mit ein * versehen sind, können auch als Weiterbildungsseminare für ASCA Therapeuten geltend gemacht werden.

Inhalte der Seminare

Autogenes Training Unterstufe (16 Stunden)

  • Einführung in die Unterstufe des Autogenes Training/Stufen des Autogenen Trainings
  • Allgemeine theoretische Gesichtspunkte bei der Vermittlung des Autogenen Trainings in der Gruppe
  • Empirische Wirksamkeitsnachweise, Indikationen, begrenzende Faktoren
  • Kombinationsmöglichkeiten der Grundstufe mit anderen Verfahren
  • Vorbereitung / Äussere Bedingungen / Art des Lernens
  • Die Übungshaltungen
  • Rücknahme
  • Durchführung der Übungen
  • Grundübungen
  • Organübungen

Möglichkeiten und Techniken der Selbsterfahrung (8 Stunden)

  • Definitionen
  • Selbst
  • Ich
  • Helfersyndrom
  • Erfahrung
  • Selbsterfahrung
  • Selbsterfahrungsgruppe
  • Funktion des Gruppenleiters
  • Ebenen der Selbsterfahrung
  • Personenzentrierte Selbsterfahrung
  • Gruppenzentrierte Selbsterfahrung
  • Praxiszentrierte Selbsterfahrung
  • Vorgehen innerhalb der Gruppe
  • Spielregeln der Kommunikation in der Selbsterfahrungsgruppe

Hirnphysiologie (16 Stunden)

  • Hirnfunktion
  • Übertragungsprozesse
  • Gedächtnis
  • Neuronale Lernprozesse
  • Stärkung von Metakompetenzen als Voraussetzung für die Entfaltung besonderer Begabungen
    • Begabung und neuronale Konnektivität
    • Neurobiologische Verankerung von eigenen Erfahrungen als Metakompetenzen
    • Frontalhirn als Metaebene bewusster Bewertungs- und Entwicklungsprozesse
    • Bedeutung sinnstiftender Metaebenen für die Strukturierung des menschlichen Gehirns

Grundlagen der Psychologie (16 Stunden)

  • Grundlagen der ganzheitlichen Psychologie, Einheit von Körper, Geist und Seele
  • Menschliche Persönlichkeit, Gesundheit und Krankheit aus ganzheitlicher Sicht, Symptomverschiebung, Heilung als Integration
  • Übersicht verschiedener Psychotherapieformen
  • Humanistische Psychologie
  • Transpersonale Psychologie
  • Adler
  • Rogers
  • Gestalt
  • Psychodrama
  • Transaktionsanalyse
  • Traumanalyse
  • Neurosen (psychische und somatisierte)
  • Psychologie und H.I.T.T.©
  • Krankheitssymptom

Grundlagen der Tiefenpsychologie (16 Stunden)

  • Was ist eigentlich „Tiefenpsychologie“?
  • Sigmund Freud und die Psychoanalyse
  • Freuds Schüler, Freuds Erben
  • C. G. Jung und die analytische (komplexe) Psychologie
  • Alfred Adler und die Individualpsychologie
  • Die Nachfolger Freuds: Die Neo-Psychoanalytiker
  • Die humanistische Psychotherapie (Psychologie)
  • Eine neue tiefenpsychologische Schule: „Die hypno-integrative tiefenpsychologische Therapie“ H.I.T.T.©.nach Werner J. Meinhold
  • Die Besonderheiten der H.I.T.T.©
  • Die Verfahren der H.I.T.T.©
  • Die tiefenpsychologische, lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose (LAH)
  • Die Fokalanalyse in Hypnose (FAH)
  • Die „4 A’s“
  • Die Haltung des Therapeuten
  • Die Rolle der Lehranalyse im Ausbildungskonzept der GTH

Symbolik I (8 Stunden)

  • Symbolpsychologie
  • Was ist ein Symbol?
  • Symbolebenen
  • Symbolbereiche
  • Symbolik in der Therapie
  • Zugänge zur Symbolerfahrung

Autogenes Training der Oberstufe (8 Stunden)

  • Definition von Autogenes Training Oberstufe (ATO)
  • Themen des autogenen Trainings Oberstufe
  • Beispiele von Indikationen
  • Kontraindikationen
  • Übertragungs- und Gegenübertragung im ATO
  • Allgemeine Durchführung des ATO in der Praxis
  • Allgemeine Beendigung der Übung

Techniken zur Gruppenleitung (8 Stunden)

  • Methodik und Didaktik der Vermittlung an unterschiedliche Zielgruppen in Theorie und Praxis
  • Gruppenkonzept und Rahmenbedingungen
  • Gruppen- und Unterrichtsplanung und die ökonomische Umsetzung

Suggestionen, Unterschiede zwischen Fremd- und Selbsthypnose (8 Stunden)

  • Was ist Hypnose?
  • Begriffe, Theorie, Hypnotisierbarkeit
  • Indikationen
  • Kontraindikationen
  • Trancephänomene
  • Stadien der Trance
  • Auflösung der Trance
  • Anwendungsgebiete der Hypnose
  • Mentaltraining
  • Gefahren und Missbrauch
  • Tabelle „Hypnotisierbarkeit und Suggestibilität“
  • reine Therapieformen in Hypnose
  • die Arten der Suggestion

Erkennung von psychischen Störungen (16 Stunden)

  • Ab wann ist ein psychiatrischer Fall ein Notfall?
    • psychische Symptome
    • somatische Symptome
    • Krankheitsverlauf
    • Therapienotwendigkeit
  • Allgemeines diagnostisches und therapeutisches Handwerkzeug
  • Gesprächsführung
  • Beobachtung
  • Anamneseerhebung
  • Erhebung des psychischen Befundes
  • Grundsätzliches Kontaktverhalten im Notfall
  • Einzelne Krankheitsbilder und deren Notfallsituationen (Schizophrenie, Manisch-depressive Erkrankungen, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen u. a.)
  • Jeweils betrachtet unter folgenden Gesichtspunkten:
  • Allgemeines Krankheitsbild
  • Notfallsituation
  • Differentialdiagnostik (somatisch/psychisch)
  • Therapeutische Interventionen (medikamentös/nichtmedikamentös)
  • Praktische Übungen zu Punkt 2 und 3
  • Prophylaktische Möglichkeiten
    • Patientenselektion
    • Erkennen/Unterbrechen krisenhafter Entwicklungen
  • Angehörigenarbeit

Medizinische Aspekte (16 Stunden)

(Ort: Klinik Wollmarshöhe, Bodneg, am Bodensee, Deutschland) 4 Tage inkl. Direkte Anamneseerstellung bei einem Klienten und Hochseilparcours

  • Konzepte der psychosomatischen Medizin
  • Anamneseerhebung in der Psychotherapie
  • Entstehung psychosomatischer Krankheiten
  • Psychiatrische Notfälle, Teil 2
  • Erwerb von Grundlagenwissen zum psychiatrischen Notfall
  • Gewinn eines Einblicks in psychopharmakologische Medikation
  • Gemeinsame Erarbeitung psychopathologischer Diagnostik – deskriptiv nach ICD-10 – anhand von Fallbeispielen
  • Umgang mit Suizidalität
  • Erwerb von Kenntnissen zur psychodynamischen Diagnostik und Differentialdiagnostik „Neurose versus strukturelle Störung“ nach den Gesichtspunkten der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD)
  • Gewinn von klärendem Verständnis zu mitunter verwirrender Vielfalt an „Psychoberufen“, um adäquate Mitbehandlung initiieren zu können
  • Gemeinsame Erarbeitung und praktisches Einüben hilfreicher Interventionen im Umgang mit suizidalen Patienten sowie Erarbeitung der aus juristischen Gründen notwendigen Dokumentation

Entwicklungspsychologie I (16 Stunden)

  • Modelle des psychischen Apparats nach Sigmund Freud
  • Das topografische Modell
  • Phänomene des Unbewussten
  • Das Strukturmodell der Psyche
  • Das ES – Das ICH – Das Über – ICH (ICH – Ideal)
  • Die seelische / psychosexuelle Entwicklung
  • Grundlagen der tiefenpsychologischen Entwicklungslehre

Wahlseminar: Progressive Muskelrelaxation nach Jakobson (16 Stunden)

  • Geschichte, Entwicklung
  • Wirkmechanismus der Muskelentspannung
  • Indikation
  • Progressive Relaxation in der Praxis
  • Entspannungstraining
  • Entspannung als Therapie
  • Kontraindikation und Grenzen
  • Rahmenbedingungen
  • Gruppenkonzept, Einzeltherapie
  • Hinweise zur Durchführung und Anleitung
  • Unterschied der PMR zum Autogenen Training
  • Vermittlung der einzelnen Trainingsschritte

Wer das Seminar Progressive Muskelrelaxation besucht, erhält das Diplom „SeminarleiterIn Autogenes Training Unterstufe und Progressive Muskelrelaxation (GTH)“.

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