Ausbildungsinhalte GTH Schweiz

Diplom zum/zur TherapeutIn in tiefenpsychologisch-analytischer Hypnose (GTH)

Voraussetzung: Diplom zum Seminarleiter Autogenes Training (mind. 150 Stunden)

Seminare, die mit ein * versehen sind, gelten auch als Weiterbildungsseminare für ASCA Therapeuten.
GESAMTDAUER DER AUSBILDUNG (1 Stunde = 60 Minuten), ca. 330 Stunden exkl. Diplomarbeit und Prüfungszeit. Nach Abschluss der Ausbildung besteht eine Weiterbildungspflicht von mindestens 16 Stunden pro Kalenderjahr.

  • Theorie: 204 Stunden
  • Praxis: 60 Stunden praktisches Üben in Arbeitsgruppen
  • Lehranalyse: diese ist vom Alter des Studenten abhängig, im Durchschnitt ca. 50 Stunden
  • Supervision: 20 Stunden
  • Heimstudium
  • Prüfung: Verfassen einer Diplomarbeit (siehe separate Richtlinien) Mündliche Prüfung, Dauer ca. 2 Stunden. Theorie und Präsentation der Diplomarbeit, praktisches Vorführen einer Hypnose (Einleitung und Rückführung)

Seminare

  • *Einführung in die Hypnose (24 Stunden)
  • Phasenlehre I (30 Stunden)
  • Phasenlehre II (30 Stunden)
  • Andere therapeutische Techniken (16 Stunden)
  • Symbolik II (8 Stunden)
  • Fokalanalyse – KIP (16 Stunden)
  • *Gesprächsführung (16 Stunden)
  • Hypnodrama, Psychodrama, Monodrama, Rollenspiel (16 Stunden)
  • Entwicklungspsychologie II (16 Stunden)
  • Spirituelle Psychologie in der H.I.T.T.® (16 Stunden)
  • Zusammenfassung der H.I.T.T.® und Abgrenzung zu anderen Schulen (16 Stunden)

Inhalte der Seminare

Einführung in die Hypnose (24 Stunden)

  • Einleitung einer Hypnose/Trance
  • Auszug aus den “ethischen Grundsätzen der GTH“
  • Geschichte der Hypnose
  • F. A. Mesmer
  • Begriffsbestimmungen zur tiefenpsychologischen Arbeit in Hypnose
  • Hypnotherapie / Hypnosetherapie
  • Demonstration einer Ruhehypnose
  • Hypno-integrative tiefenpsychologische Therapie (H.I.T.T.®)
  • Eisbergmodell
  • Symptomverschiebung
  • Die therapeutischen “Instrumente” der H.I.T.T.®
  • Die Therapieschritte der H.I.T.T.®
  • Die 10 Prinzipien der H.I.T.T.®
  • LAH mit Phasenmodell
  • FAH
  • Widerstand in der Psychotherapie
  • Übertragung und Gegenübertragung in der Psychotherapie
  • Praktische Übungen der Seminarteilnehmer in Ruhehypnose und Selbsthypnose
  • Die 9 therapeutischen Instrumente der H.I.T.T.®

Phasenlehre 1 (30 Stunden)
• Therapeutisches Setting
• Die 4 „A“ der hypnoanalytischen Arbeit
• Tiefenpsychologisches Arbeiten
• Störungsauslösende Faktoren seelisch-körperlicher Erkrankungen
• Übertragung
• Beachtung von Symbolik und Realsymbolik
• Vorgehensweise
• Erste Reifungsphase
• Anale Phase
• Genital/Oedipale Phase
• Individuation
• Ablösung
• Hypnosesitzung
• Phasenspezifisches Arbeiten

Phasenlehre 2 (30 Stunden)
• Orale Phase
• Symbiotische Phase
• Phasenspezifische Therapie in den verschiedenen Phasen innerhalb der H.I.T.T.®
• Übertragung und Gegenübertragung: Die 2er-Beziehung, die 2er-Übertragung und die “2 parallelen Bahnen” der Therapie

Andere therapeutische Techniken (16 Stunden)
• Andere therapeutische Techniken in Hypnose
• Vertiefung anderer therapeutischen Techniken (Erickson, NLP, Hypnonarkose, Analgesie)

Symbolik II (8 Stunden)
• Prinzip des Gestaltbewusstseins
• Mythologie
• Alchemie
• Symbolkunde
• Anthroposophische Entwicklungsphasen
• Selbsterkenntnis
• Körperhaltungen nach F. Goodman

Fokalanalyse – Grundlagen der KIP (16 Stunden)

Fokalanalyse:
• Theoretische Grundlagen der Fokalanalyse in der Therapie und der Fokalanalyse in der Hypnose (FAH)
• Schritte der FAH
• Indikationen und Kontraindikationen
• Übertragung und Gegenübertragung in der FAH
• Praxis der FAH
• Die Prinzipien der H.I.T.T.® und der FAH als Voraussetzung für die therapeutische Arbeit
• Mögliche symbolhafte Vorgaben in der FAH

Grundlagen der Katathym imaginierte Psychotherapie (KIP):
• Was ist Katathym imaginierte Psychotherapie?
• Wann kann Sie in der Arbeit mit Hypnose unterstützen
• Wann wenden wir sie an? Was bewirkt sie? Wie fangen wir an?
• Welche Stufen gibt es?
• Symbolik der Motive in der KIP

Gesprächsführung (16 Stunden)

• Teil 1: Gesprächsführung in der Praxis
o Grundprinzipien der Gesprächsführung
o Häufige Fehler bei der Gesprächsführung
o Varianten der Gesprächsführung
• Teil 2: Erstgespräch anhand der Tiefenpsychologie
o “5 W” nach Werner J. Meinhold und Rogers
o Der Beziehungs-Aspekt
o Das tiefenpsychologische Erstgespräch
o Die aktive Untersuchung
• Teil 3: Die tiefenpsychologische Anamnese
• Teil 4: Kommunikation mit dem Unbewussten
o Konstruktion von Wirklichkeit im unbewussten Zustand
o Verständnisebenen des Hirnes im Alpha und Theta Zustand

Hypnodrama, Psychodrama, Monodrama, Rollenspiel (16 Stunden)
• Was ist Hypnodrama?
• Das Ritual
• Geschichtliches
• Psychodrama, Instrumente des Psychodramas
• Triadische Einteilung des Psychodramas, Ablauf
• Möglichkeiten der Einsetzbarkeit des Psychodramas
• Abgrenzungen zu anderen Verfahren
• Systemaufstellungen – Systemische Strukturaufstellungen
• Psychodrama und Aufstellungsarbeit
• Rollenspiel und Psychodrama, Regeln
• Gruppenhypnose
• Rollentausch und Rollenwechsel
• Das Hypnodrama
• Monodrama und Psychodrama à deux im Hypnodrama
• Verbindung zur H.I.T.T.®
• Indikationen und Kontraindikationen

Entwicklungspsychologie II (16 Stunden)
• Tiefenpsychologische Entwicklungslehre
• Phasenlehre, Bewusstseinszustand und Tiefenpsychologie
• Jahrsiebte
• Phasenspezifische Analyse und Therapie in Hypnose
nach Werner Meinhold
• Erkennen und Beantworten phasenspezifischen Agierens der
Patienten / phasenspezifisches Arbeiten
• Übertragungen und Vermeidung von Gegenübertragungen in
der Therapie
• Abwehrmechanismen
• Widerstand in der Therapie
• Erkennen und behandeln von phasenspezifischen Masken der
frühen (symbiotischen/oralen/Reifung) Störungen

Spirituelle Psychologie in der H.I.T.T.® (16 Stunden)
• Die Wichtigkeit des integrativen Denkens
• Das Spirituelle und Teleologische Prinzip
• Das Integrative Prinzip
• Tiefenpsychologische Aspekte der Spiritualität
• Struktur der Psyche
• Die Realität von Sinneswahrnehmungen
• Symbolik
o Das Kreuz
o Das Rad
o Die Spirale

Zusammenfassung der H.I.T.T.® und Abgrenzung zu anderen Schulen (16 Stunden)

  • Die spezifischsten Besonderheiten der H.I.T.T.® und die 10 Prinzipien des Therapieverfahrens / des Therapieziels
  • Abgrenzung zu anderen tiefenpsychologischen Schulen (Freud, Jung, Adler, etc.)
  • Freie Assoziation
  • Fallbeispiele und praktische Erfahrung mit speziellen Fällen
  • Selbsterfahrungen/-erkenntnisse durch Gruppen- und Einzelhypnosen

Termine

TerminThemaDozent 
12./13. Januar 2019Erkennung von psychischen StörungenAndrea Wernicke
02./03. Februar 2019Autogenes Training OberstufeJochen Beckmann
09./10. März 2019Tiefenpsychologische Entwicklungspsychologie IClaudia Manzini-Egger
29. Juni 2019PrüfungClaudia Manzini-Egger
Jochen Beckmann
Termine Arbeitsgruppen
11. Mai 2019