Der deutsche Psychiater und Neurologe J. H. Schultz prägte das Autogene Training als Entspannungsmethode anfangs des 20. Jahrhunderts. Noch heute ist sie eine der bekanntesten Entspannungsmethoden in der westlichen Welt.

Das Wort Autogenes kommt vom griechischen “autogen”. Es bedeutet selber üben, systematisch von sich selber aus. Es ist eine Form, in die eigene innere Tiefe mittels der Konzentration zu kommen. Es handelt sich also um ein übendes Verfahren der Selbsthypnose. Der Übende lernt, wie man über Vorstellung und Gedanken Körper, Seele und Geist beeinflussen kann.

Es heisst Training, weil es Disziplin und Ordnung seitens des Übenden braucht. Je mehr geübt wird, desto besser funktioniert es. Durch das regelmässige Üben kommt es zu einer körperlichen und geistigen Entspannung, die über eine schwerpunktmässige “Umschaltung” vom sympathischen auf das parasympathische Nervensystem eine erstaunliche Regeneration bewirkt.