gehirnforschung, verarbeitungsprozess, hypnose

Was sagt die Gehirnforschung?

Die stärksten Verarbeitungsprozesse des Gehirns können u.a. mit sogenannten EEG (Elektro-Enzephalografie) gemessen werden. Damit lassen sich die Hirnströme darstellen.

Während der normalen Verarbeitungsprozesse des Gehirns wechseln die EEG Schwingungen bei Erwachsenen zwischen den Frequenzen, wie sie auf der Tabelle EEG Gehirnaktivität aufgezeigt sind.

Doch bei Kindern sieht das anders aus.

Die Gehirnaktivität der ersten zwei Lebensjahre des Kindes findet vorwiegend im Delta Bereich statt, dem niedrigsten Frequenzbereich des EEG. Bei 2 bis 6 jährigen Kindern steigert sich die Gehirnaktivität und bewegt sich hauptsächlich im Theta Bereich. In dieser Zeit verbringt das Kind viel Zeit in einer Mischung aus realer und erträumter Welt.

Die dominierenden Frequenzbereiche Delta und Theta weisen darauf hin, dass das Gehirn unterhalb der bewussten Ebene arbeitet. Delta und Theta Frequenzen bedeuten einen hypnotischen Bewusstseinzustand. Es ist der gleich neurale Zustand, in dem sich auch Menschen in hypnotischer Trance befinden.

Das bedeutet, dass das Kind die ersten sechs Jahre seines Lebens im Wesentlichen in hypnotischer Trance verbringt.